Einsätze 2012

05.01.2012 Windbruch bei Unwetter

Einsatzart: Technische Hilfeleistung Windbruch

Einsatzort: Dillendorf, K1 Nähe Gemeindehaus

Stärke LG Dillendorf: 1/4

Alarmierung: Sirene um 16:09 Uhr

Bericht:
Seit gut zwei Tagen wird ganz Deutschland von dem Sturmtief „Andrea“ auf den Kopf gestellt.
Auch im Hunsrück werden zahlreiche Bäume entwurzelt und blockieren die Straßen.
Den Höhepunkt erreichte das Unwetter am Donnerstag Nachmittag. Gegen 16:09 Uhr wurde die Löschgruppe Dillendorf mit dem Stichwort „Baum auf Straße K1!“ alarmiert. Bereits um 16:15 Uhr war Die Feuerwehreinheit Dillendorf an der Einsatzstelle. In der Nähe des Gemeindehauses wurde ein Baum vom Wind so angegriffen, dass er drohte auf die Straße K1 zu stürzen und diese zu blockieren. Dieses Gefahrenpotential musste schnellstmöglich beseitigt werden, sodass weder der Verkehr beeinträchtigt, noch das Gemeindehaus beschädigt wird.Nachdem vorschriftsmäßig der Verkehr gesichert wurde, unterstützte eine Einheit der Stützpunktwehr Kirchberg bei der Notfällung und Beseitigung des gut zehn Meter hohen Baumes.

Einsatzende: 17:15 Uhr


 

07.09.2012 Scheunenbrand


Einsatzart:
Scheunenbrand

Einsatzort: Dillendorf, Kirchberger Str.

Stärke LG Dillendorf: 1/12

Eingesetzte Einheiten: LZ Kirchberg, LG Dillendorf, LZ Sohren-Büchenbeuren, LZ Gemünden, LZ Simmern, SEG San DRK Kirchberg, DRK Rettungsdienst, Polizei, THW FGr. Beleuchtung OV Simmern

Alarmierung: Sirene gegen 15:10 Uhr

Bericht:
Durch bisher ungeklärte Ursache stand eine Scheune, die sich im Ausbau befand, bereits im Vollbrand, als die ersten Feuerwehrkräfte am Einsatzort eintrafen. Durch die Leitstelle Bad Kreuznach wurde der Löschzug Kirchberg, sowie die Löschgruppe Dillendorf alarmiert. Schnell war klar, dass allein diese Feuerwehreinheiten nicht reichten. So wurden noch die Löschzüge Sohren-Büchenbeuren, Gemünden und Simmern nachalarmiert. Außerdem rückten aufgrund der entstehenden Dimensionen auch die Schnelleinsatzgruppen Sanitätsdienst der DRK-Ortsgruppen Kirchberg und Simmern, sowie ein Rettungswagen aus dem Regelrettungsdienst mit aus, um bei Bedarf sofort helfen zu können. Mit Atemschutzgeräten, Löschwasserkreiselpumpen, sowie einer Drehleiter und Schaummittel wurde gegen die Flammen vorgegangen. Eine Schwierigkeit stellte am Anfang der starke Funkenflug dar. Durch ihn drohten weitere Brände in der Umgebung zu entstehen. Ein kleiner Brandausbruch durch Funkenflug an einem Nachbargebäude konnte direkt ohne Probleme gelöscht werden. Bis auf zerborstene Fensterscheiben und verzogene Rollläden gelang es den zahlreichen Einsatzkräften soweit ein Übergreifen auf direkt benachbarte Wohngebäude und das angebaute Wohnhaus zu verhindern. Jedoch brannte die Scheune bis auf ihre Grundmauern nieder.

Mit einem kleinen Radlader aus dem Ort wurde brennender Unrat aus dem Trümmerhaufen entfernt und gezielt abgelöscht. Des Weiteren wurden mit ihm Zugänge geschaffen und einsturzgefährdete Balkenkonstruktionen kontrolliert niedergerissen.

Die LG Dillendorf war bis Montag morgens mit der Brandwache und kleinen Nachlöscharbeiten beschäftigt.

Um in der Nacht ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen, wurde die Schadenstelle mit Hilfe eines Lichtmastes und einem so genannten Powermoon der Fachgruppe Beleuchtung des THW Simmern großflächig ausgeleuchtet.

Einsatzende: Montag, 10.09.12 gegen 16:00 Uhr


01.11.2012 Türöffnung für Rettungsdienst

Einsatzart: Nottüröffnung für Rettungsdienst

Einsatzort: Dillendorf Liederbach, Beethovenstraße

Stärke LG Dillendorf: 1/10

Eingesetzte Einheiten: LZ Kirchberg, LG Dillendorf, Rettungsdienst, Polizei

Alarmierung: Sirene um 15:25 Uhr

Bericht:
Bei einem Sturz wurde am Nachmittag eine ältere Frau in dem Ortsteil Liederbach so stark verletzt, dass sie nicht mehr in der Lage war, die Tür für den herbeigerufenen Rettungsdienst selbst zu öffnen. auf dessen Anforderung wurde schließlich die Tür mit Spezialwerkzeug von den Feuerwehrkräften gewaltlos geöffnet, um den Zugang zur verletzten Person zu gewähren. Nach einer guten halben Stunde war der Einsatz ohne größeren Aufwand erfolgreich beendet.

Einsatzende: 16:04 Uhr